Dieses Rezept stammt vom Domaine du Castel Riquet in Saint-André-de-Majencoules, der Familie, von der wir unsere Milde Cevennen-Zwiebel AOP beziehen. Es ist das, was man in den Cevennen kocht, wenn die neue Ernte im Haus ist: eine Omelette, bei der die Zwiebel nicht Beiwerk ist, sondern die Hauptsache.
Wir mögen sie, weil sie mit fünf Zutaten auskommt und trotzdem nach Süden schmeckt. Die Zwiebel wird beim langsamen Braten süß und weich, ohne scharf zu werden. Mehr braucht es nicht, nur Zeit in der Pfanne und gutes Olivenöl.
Cevennen · Abendessen oder Picknick
Omelette mit milder Cevennen-Zwiebel
Ein schnelles Gericht mit einer langsamen Stelle: Die Zwiebeln brauchen ihre Viertelstunde in der Pfanne, alles andere geht in Minuten. Dazu Baguette und ein grüner Salat, und das Abendessen steht. Kalt und in Streifen geschnitten kommt sie auch gut in den Picknickkorb.
Zubereitung
Die Zwiebeln
1
Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden.
2
Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze 12 bis 15 Minuten braten, bis sie goldgelb und weich sind. Dabei mehrmals wenden, damit sie nicht dunkel werden.
3
Die Zwiebeln salzen und pfeffern und in der Pfanne gleichmäßig verteilen.
Die Omelette
4
Die Eier mit der Milch verquirlen, bis die Masse hell und leicht schaumig ist, dann salzen und pfeffern.
5
Die Eiermasse über die Zwiebeln gießen, die Hitze herunterschalten und die Omelette 4 bis 5 Minuten stocken lassen. Den Rand dabei ab und zu mit einem Pfannenwender lösen.
6
Sobald die Oberfläche fast fest ist und die Mitte noch leicht cremig, die Omelette zusammenklappen oder flach auf einen Teller gleiten lassen und sofort servieren.
Tipp
Wer es kräftiger mag, gibt im letzten Schritt einen Löffel Ziegenfrischkäse oder ein paar Thymianblättchen auf die Eiermasse. Übrig gebliebene Omelette schmeckt am nächsten Tag kalt zwischen zwei Scheiben Brot.